Das gab die Organisation für Entwicklung und Modernisierung des iranischen Bergbaus und der Bergbauindustrie (IMIDRO) am Samstag bekannt. Demnach zeigt der jüngste Bericht des Weltstahlverbandes, dass der Iran in den ersten zwei Monaten dieses Jahres, 1.867.000 Tonnen Stahl durch das Direktreduktionsverfahren hergestellt hat. Damit sei der Iran nach Indien mit einer Stahlproduktion von 2.498.000 Tonnen, der zweitgrößte Stahlerzeuger, der dieses Verfahren verwendet. Danach komme Mexiko mit einer Stahlproduktion von 951.000 Tonnen in dem gleichen Zeitraum. Iran ist der größte Produzent von Rohstahl im Nahen Osten gewesen, gefolgt von Saudi Arabien und Katar. Bei rund 80 Prozent der iranischen Gesamtstahlproduktion wird das Direktreduktionsverfahren benutzt. Laut dem Weltstahlverband wurden im Januar und Februar weltweit insgesamt 261.600.000 Tonnen Rohstahl hergestellt, was einen sechsprozentigen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausmacht. Bei der Direktreduktion wird Eisenerz durch andere Reduktionsverfahren wie im Hochofen direkt in Roheisen verwandelt. Als Reduktionsmittel dienen Erdgas, Wasserstoff, Kohle oder Kohlenmonoxid.Der Vorteil der Direktreduktion im Vergleich zum Hochofen liegt im Verzicht auf Koks.