25 Juni 2013 - 19:30
Libanesische Armee jagt radikale Terroristen in Sidon

Im Libanon hat die Armee radikale Terroristen, die für Übergriffe in Sidon verantwortlich gewesen sind, gejagt.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat die libanesische Armee im Süden des Landes bei Sidon mehrere Bewaffnette gejagt, die für Angriffe auf Zivilisten und auf die Armee des Landes verantwortlich gewesen sind. Bei Razzien konntne mehrere Milizen ausfindig gemacht werden, denen enge Beziehungen zum Salafistenführer Sheikh Ahmad Assir nachgesagt werden konnten.
Das Leben beginnt sich zu normalisieren, nachdem zwei Tage hefige Ausschreitungen zwischen Milizen und dem Militär die Ortschaften lahm legten.
Während der Razzien wurden Granaten auf Armeefahrzeuge des Militärs abgefeuert. Schusswechsel waren zu hören- derzeit gab es keine Berichte über Verletzte oder Tote- dies bestätigte der Daily Star- eine libanesische Tageszeitung.
Aus dem Komplex des Hauptquartiers des Terrorführers Assir konnten Rauchwolken gesichtet werden.
Der Innenminister Marwan Charbel sagte während einer Tour durch Arba am Dienstag, dass es  null Toleranz für Milizen in der Region geben wird.
"Von heute an, ist die bewaffnette Präsenz nicht akzeptabel." So Charbel gegenüber Journalisten vor dem zerstörten Komplex des Assir am Montag, kurz vor der Besetzung.
Die selbe Methode wurde im Jahre 2007 verwendet, als die libanesische Armee die Fatah Al Islam in einem Flüchtlingslager bei Nahr Al Bared zerschlug.
Die Ausschreitungen in Sidon begannen am Sonntagnachmittag nachdem Loyalisten des radikalen Terroristenführer bei Abra einen Militärcheckpoint angriffen und dafür Raketengeschosse eingesetzt hatten. Dabei wurden drei Soldaten getötet.
Mehr als 17 Truppen und 40 Terroristen starben bei den Ausschreitungen die stundenlang das Land in Atem hielten. Doch die Armee konnte nach dem Sieg über die Aufständischen die Region beruhigen und die Terroristen bekämpfen.