4 Mai 2012 - 19:30

Der libanesische Staatspräsident hat erklärt, dass sein Land eine neutrale Politik gegenüber Syrien vertrete und kein Stützpunkt für Waffenschmuggel in dieses Land sein werde.

AFP zufolge hat Michel Suleiman gesagt, in Libanon gäbe es keinen Militärstützpunkt gegen Syrien und die Nachricht über die Entsendung von bewaffneten Gruppen aus Libanon nach Syrien sei falsch. Personen die ohne Waffen aus Syrien nach Libanon kommen, würden aber als Flüchtlinge aufgenommen. Suleiman unterstrich, eine Intervention in die syrischen Angelegenheiten und eine Anheizung der Konfliktparteien gegeneinander sei für den Libanon nicht von Nutzen, aus diesem Grund sei Neutralität gegenüber Syrien eine bessere Politik.