Fadahassein Maleki sagte in einem Interview: Ein Seeangriff oder eine Seeblockade ist eine Taktik. Das Ziel des Feindes ist es, Iran in eine passive Lage zu versetzen, damit er am Verhandlungstisch seine Forderungen durchsetzen kann.
Der Feind will nach seinen Niederlagen in Boden-, Luft- und Seekämpfen mit dieser Methode seine Misserfolge ausgleichen. Glücklicherweise sind unsere Streitkräfte völlig über diese Bedrohung und die Mittel zu ihrer Beseitigung informiert. Auch das Verhandlungsteam und die ranghohen Beamten verfolgen die Lage aufmerksam.
Wir müssen besonders wachsam sein, denn Sicherheit und Kontrolle der Straße von Hormus liegen in der Verantwortung der Islamischen Republik Iran. Länder wie Oman haben zwar eine Rolle, aber die endgültige Kontrolle liegt bei uns.
Selbst wenn diese Taktik scheitert, wird der Feind andere Wege suchen, uns zu schädigen. Iran war auf dem Schlachtfeld siegreich und hat auch bei Verhandlungen die Oberhand.
Iran hat in verschiedenen Bereichen gewonnen, und der Feind ist tief gedemütigt. Als das iranische Team in Islamabad verhandelte, zeigten wir, dass wir nicht unter ungünstigen Bedingungen verhandeln. In der zweiten Runde der Islamabader Gespräche erschienen wir nicht – das war eine große Demütigung für Amerika.
Die Seestreitkräfte von Armee und Revolutionsgarden überwachen die Lage mit Arbeitsteilung und präziser Koordination. Gleichzeitig müssen wir politisch und diplomatisch mit einigen Ländern zusammenarbeiten, damit die Schifffahrt gemäß den Wünschen Irans abläuft.
Ein Mitglied des Nationalen Sicherheitsausschusses des Parlaments betonte den Widerstand gegen die amerikanische Seeblockade und sagte: Die Streitkräfte sind in Alarmbereitschaft, und gleichzeitig werden diplomatische Maßnahmen ergriffen, um diese Bedrohung zu neutralisieren.
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