Laut der Nachrichtenagentur Abna schrieb die amerikanische Zeitschrift „Foreign Policy“ in einem Bericht mit dem Titel „Ayatollah der Leidenden“: Für sunnitische Traditionalisten, die dem Iran zugewandt sind, bleibt das Konzept des „Widerstands“ attraktiv.
Dieses englischsprachige Medium schrieb: Nach der Tötung (Märtyrertod) von Ayatollah Ali Khamenei, dem Führer der Islamischen Republik Iran, stürmten schiitische Demonstranten in Karatschi (Pakistan) und Bagdad (Irak) diplomatische Vertretungen der USA und lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften.
Obwohl dies die gewalttätigsten Volksreaktionen waren, waren sie nicht die einzigen. Weltweit versammelten sich viele Menschen zur Unterstützung dieses Ayatollahs. In den Wochen danach gab es Proteste an Orten wie Kuala Lumpur (Malaysien), Jakarta (Indonesien), Neu-Delhi (Indien), im indisch kontrollierten Kaschmir und in Istanbul (Türkei).
Foreign Policy schrieb: Die Unterstützung Teherans für schiitische Gruppen wie Kata'ib Hisbollah im Irak und die Hisbollah im Libanon ist offensichtlich, aber die Regierung Irans hat auch versucht, die Gunst der islamischen Welt zu gewinnen und sich als eine Macht darzustellen, die allein der westlichen Dominanz entgegentritt. Auf diesem Weg war sie teilweise erfolgreich und konnte Unterstützung über konfessionelle Grenzen hinaus gewinnen.
Dieses amerikanische Medium schrieb: Wenn der Iran Israel und den USA die Stirn bietet, wird dieses Bild unter Muslimen weltweit verstärkt, die glauben, dass sie als globale Gemeinschaft in der Lage sind, sich selbst zu verteidigen. Diese internationalen Unterstützer betrachten den Iran als ihren Vertreter, der einen langen Krieg geführt hat und nun gesiegt hat, indem er die USA und Israel zu einem Waffenstillstand gezwungen hat.
Ein amerikanisches Medium schrieb mit Blick auf die weltweiten Proteste als Reaktion auf den Märtyrertod von Ayatollah Seyyed Ali Khamenei: Er war der Ayatollah der Unterdrückten.
Your Comment