25 Februar 2026 - 09:09
Source: ABNA
Behauptung der Julani-Regierung, einen IS-Zelle in Syrien zerschlagen zu haben

Die Julani-Regierung behauptet, eine IS-Zelle in der Provinz Rakka im Nordosten Syriens zerschlagen zu haben.

Wie die Internationale Nachrichtenagentur Ahl-ul-Bayt (ABNA) berichtet, gaben Beamte der Julani-Regierung die Zerschlagung einer mit der IS-Gruppe verbundenen Zelle bekannt, die an einem Angriff auf einen der Posten der internen Sicherheitskräfte dieser Regierung westlich der Stadt Rakka im Nordosten Syriens beteiligt war.

Lokale syrische Medien zitierten eine Sicherheitsquelle der Julani-Regierung mit der Aussage, dass die zuständigen Behörden erfolgreich diese IS-Zelle zerschlagen hätten, die an dem Angriff auf den Kontrollpunkt beteiligt war, ohne jedoch weitere Details über die Anzahl der Festgenommenen oder die Art der Operation preiszugeben.

Das Innenministerium der Julani-Regierung hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass infolge des Angriffs dieser Gruppe auf einen ihrer Sicherheitsposten westlich der Stadt Rakka vier Angehörige der Sicherheitskräfte der Julani-Regierung getötet wurden und ein Mitglied der angreifenden Zelle während des Gefechts ebenfalls fiel.

Die Region Rakka ist weiterhin Schauplatz von Aktivitäten verstreuter IS-Zellen; der Gruppe, die 2014 die Kontrolle über diese Stadt übernommen hatte und drei Jahre später daraus vertrieben wurde. Danach ging die Kontrolle über die Stadt an die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) über, bis vor kurzem die Armee der Julani-Regierung sie unter ihre Kontrolle brachte.

Obwohl die jüngsten IS-Angriffe gegen die Kräfte der Julani-Regierung noch eine begrenzte Wirkung haben, haben diese Aktionen nicht nur in Syrien, sondern auch in den Nachbarländern Besorgnis ausgelöst. Der irakische Geheimdienst hatte Anfang dieses Monats gewarnt, dass die Bedrohung durch den IS wieder zunehme, da die Zahl der Kämpfer dieser Gruppe in Syrien nach irakischen Schätzungen von 3.000 auf 10.000 gestiegen sei.

Your Comment

You are replying to: .
captcha