25 Februar 2026 - 09:02
Source: ABNA
Beispiellose US-Militäraufmarsch um Iran: 150 Flugzeuge und zwei Flugzeugträger in der Region

Die massive Verlegung von US-Militärflugzeugen in die Region und die gleichzeitige Stationierung von zwei Flugzeugträgern sind ein Zeichen für Washingtons erhöhte Bereitschaft für mögliche Szenarien gegen den Iran.

Wie die Internationale Nachrichtenagentur Ahl-ul-Bayt (ABNA) berichtet, deuten Flugverfolgungsdaten und Satellitenbilder auf umfangreiche US-Militärbewegungen hin, darunter die Verlegung Dutzender Flugzeuge zu Stützpunkten in Europa und dem Nahen Osten. Unterdessen meldeten israelische Medien, dass 12 F-22-Kampfflugzeuge in Israel gelandet seien.

Die Washington Post berichtete unter Berufung auf Flugverfolgungsdaten und Satellitenbilder, dass das US-Militär seit dem Ende der zweiten Runde der Atomgespräche mit dem Iran über 150 Flugzeuge zu Stützpunkten in Europa und dem Nahen Osten verlegt habe. Die Zeitung wies darauf hin, dass mehr als die Hälfte dieser neu stationierten Flugzeuge auf Stützpunkten in Europa gelandet sei.

Laut der Zeitung handelt es sich bei der überwältigenden Mehrheit dieser Flugzeuge um Transport- und Tankflugzeuge. Es wurde auch erklärt, dass Kampfflugzeuge ihre Positionsdaten normalerweise ausschalten, was ihre Verfolgung erschwert, es sei denn, sie sind auf Satellitenbildern zu sehen. Den Daten zufolge ist die derzeitige US-Militärpräsenz in der Region die umfangreichste seit der Zeit vor dem Irak-Einmarsch im Jahr 2003.

Andererseits berichtete ein Korrespondent der Jerusalem Post, dass 12 US-amerikanische F-22-Kampfflugzeuge auf einem Luftwaffenstützpunkt in Israel gelandet seien; diese Nachricht wurde auch von der israelischen Rundfunkanstalt veröffentlicht.

Ankunft der Gerald Ford auf Kreta
Die Nachrichtenagentur France-Presse meldete die Ankunft des Flugzeugträgers „Gerald Ford“, des größten der Welt, auf dem US-Marinestützpunkt auf der griechischen Insel Kreta in der Bucht von Souda. Dieses Schiff schließt sich der großen US-Militäransammlung im Nahen Osten an, die derzeit über 12 Marineschiffe umfasst, darunter den Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ und 9 Zerstörer.

Während das griechische Verteidigungsministerium eine Stellungnahme verweigerte und die US-Botschaft in Athen nicht auf Anfragen nach Erläuterungen reagierte, betonten Beobachter, dass die gleichzeitige Anwesenheit von zwei US-Flugzeugträgern in der Region selten sei; jeder dieser Träger beherbergt Dutzende Kampfflugzeuge und Tausende von Matrosen.

Militärische Optionen offen
Die Washington Post zitiert Dana Stroul, ehemalige stellvertretende Assistentin des US-Verteidigkeitsministers für Angelegenheiten des Nahen Ostens, mit den Worten, dass dieses breite Spektrum an militärischer Leistungsfähigkeit bedeute, dass das US-Militär in der Lage sei, jede Entscheidung umzusetzen, die Präsident Donald Trump treffe, von begrenzten Angriffen auf bestimmte Ziele bis hin zu einer anhaltenden militärischen Kampagne hoher Intensität.

Diese Entwicklungen ereignen sich zu einem Zeitpunkt, an dem Trump Teheran erneut mit militärischen Maßnahmen gedroht hat, falls keine neue Einigung über sein Atomprogramm erzielt werde.

Iran in Alarmbereitschaft
Als Reaktion darauf hat die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) Manöver an der Südküste des Landes gestartet; ein Schritt, der ein klares Zeichen für die gegenseitige Alarmbereitschaft in der Region ist.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete zudem über die bevorstehende Finalisierung eines Vertrags über den Kauf von CM-302-Schiffsabwehrraketen durch den Iran aus China, obwohl noch keine endgültige Einigung über den Lieferzeitpunkt erzielt wurde.

Diese in China hergestellten Raketen zählen zu den Überschallwaffen und haben eine Reichweite von bis zu 290 km. Diese Raketen wurden speziell entwickelt, um moderne Seeverteidigungssysteme zu überwinden, und fliegen mit sehr hoher Geschwindigkeit in extrem niedriger Höhe; Experten sehen darin eine direkte Bedrohung für die US-Marinekräfte in der Region.

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