17 Februar 2026 - 09:46
Source: ABNA
Russischer Senator: Korruption in der Ukraine wurde auf der Münchener Konferenz ignoriert

Ein russischer Senator bewertete das Ignorieren der Korruption in der Ukraine als Folge des ideologischen Niedergangs der Münchner Sicherheitskonferenz.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ABNA erklärte Konstantin Kossatschow, Vize-Vorsitzender des Föderationsrates Russlands, dass sich die Münchner Konferenz anstatt mit der Korruption in der Ukraine mit dem Thema der Bedrohung durch Russland befasst habe.

Er stellte klar, dass das Ignorieren der Korruption in der Ukraine aus dem ideologischen Niedergang der Münchner Sicherheitskonferenz resultiere.

Die Korruption in der Ukraine hat bereits zum Rücktritt und zur Machtaufgabe vieler Amtsträger geführt.

Die Münchner Sicherheitskonferenz, die seit 1963 stattfindet, hat sich zu einem Ort des direkten Dialogs zwischen Staats- und Regierungschefs, Außen- und Verteidigungsministern, militärischen Befehlshabern, internationalen Organisationen und Denkfabriken entwickelt. Ihre Themen umfassen ein breites Spektrum von regionalen Krisen, der Rivalität der Großmächte, Rüstungskontrolle, Kriegen bis hin zu neuen Bedrohungen wie Cybersicherheit und Energiesicherheit.

Dieses Treffen spielt eine wichtige Rolle in der informellen Diplomatie; es ist ein Ort, an dem Amtsträger außerhalb offizieller Verhandlungen Differenzen managen und die Grundlage für künftige Abkommen schaffen können. Viele westliche Sicherheitsinitiativen, Diskussionen über die NATO, den Ukraine-Krieg, die Beziehungen zwischen den USA und Europa und sogar die Spannungen in Westasien wurden am Rande dieser Konferenz geformt oder ausgerichtet, weshalb sie oft als "sicherheitspolitisches Davos der Welt" bezeichnet wird.

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