23 September 2025 - 22:56
Source: ABNA
Indonesien: „Wenn den Palästinensern das Recht auf Legitimität entzogen wird, darf man nicht schweigen“

Der Präsident von Indonesien sagte auf der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen: „Wenn den Palästinensern das Recht auf Legitimität und Gerechtigkeit entzogen wird, darf man nicht schweigen.“

Laut der Nachrichtenagentur Abna unter Berufung auf die Website der Vereinten Nationen erklärte der indonesische Präsident Prabowo Subianto in einer Rede auf der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen: „Wenn den Palästinensern das Recht auf Legitimität und Gerechtigkeit entzogen wird, darf man nicht schweigen. Wir betonen die Entsendung von Truppen zur Unterstützung des Friedens in Gaza und sind bereit, unsere Söhne und Töchter dorthin zu schicken, um den Frieden zu schützen. Die Katastrophe in Gaza geschieht vor unseren Augen. Sie sterben vor Hunger. Sollen wir schweigen? Wir müssen handeln. Die Situation in Gaza ist tragisch und die Palästinenser dort bitten um unsere Hilfe, um sich zu retten. Wir unterstützen voll und ganz die Zwei-Staaten-Lösung in Palästina, und das ist der einzige Weg.“

Der indonesische Präsident fügte hinzu: „Wir sind der größte Beitragszahler zu den Friedenstruppen und werden alles Notwendige tun, um Frieden auf der ganzen Welt zu erreichen. Wir brauchen eine starke Organisation der Vereinten Nationen und werden unsere Unterstützung für internationale Organisationen fortsetzen.“

Prabowo Subianto fügte hinzu: „Wir wissen, was es bedeutet, der Gerechtigkeit beraubt zu sein, und in der Kolonialzeit lebten wir auf einer niedrigeren Stufe als Hunde. Wir sehen die Missachtung von Gesetzen und grundlegendsten menschlichen Werten. Wir können nicht schweigen, wenn den Palästinensern selbst in diesem Saal die Gerechtigkeit verwehrt wird. Unterdrückung in keiner Form kann in der Welt die Oberhand gewinnen.“

Er fügte hinzu: „Wir sind mit den direkten Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert, insbesondere mit dem erheblichen jährlichen Anstieg des Meeresspiegels. Wir haben dieses Jahr unsere größte Reisproduktion erreicht und werden sie Palästina und anderen bedürftigen Ländern zur Verfügung stellen. Wir haben beschlossen, dem Klimawandel wirklich zu begegnen, nicht nur mit Parolen.“

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