Laut der Nachrichtenagentur Ahl-e Bayt (ABNA) – gab Gilberto Teodoro, der philippinische Verteidigungsminister, im Parlament seines Landes bekannt: „Sein Land wird den Kauf neuer Waffensysteme von ‚Israel‘ stoppen und sich auf die Erfüllung bereits bestehender Verträge beschränken.“
Diese Entscheidung wurde nach innenpolitischem Druck aufgrund des Krieges in Gaza und dem Bestreben der Regierung, die Quellen für Rüstungsimporte zu diversifizieren, getroffen.
Die Philippinen sind einer der Hauptkunden israelischer Rüstungsunternehmen und waren laut dem Bericht des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts zwischen 2019 und 2023 der zweitgrößte Waffenimporteur der Welt.
Diese Entscheidung zeigt eine Wende in der philippinischen Verteidigungspolitik und deutet auf die Auswirkungen regionaler Konflikte auf die militärischen und Handelsbeziehungen sowie auf Manilas Bemühungen zur Verringerung der Abhängigkeit hin.
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