18 August 2025 - 13:06
Source: ABNA
Die Reaktion von Al-Azhar auf die Illusion der Bildung eines „Großisraels“

Die ägyptische Al-Azhar-Institution verurteilte die Äußerungen des Premierministers des zionistischen Regimes über „Großisrael“ und beschrieb diese Worte als „Wahnvorstellung“ und „aufstachelnde Reden“.

Laut der Nachrichtenagentur AhlulBayt News Agency (ABNA) verurteilte die ägyptische Al-Azhar-Institution die Äußerungen von Benjamin Netanjahu, dem Premierminister des zionistischen Regimes, über „Großisrael“ und beschrieb diese Worte als „Wahnvorstellung“ und „aufstachelnde Reden“.

Laut Arabi 21 gab die Institution in einer auf dem Messaging-Dienst X veröffentlichten Erklärung bekannt, dass Al-Azhar die aufstachelnden und inakzeptablen Äußerungen der Verantwortlichen des Besatzungsregimes über die Illusion von „Großisrael“ aufs Schärfste verurteilt. Solche Worte spiegeln eine tief verwurzelte Besatzermentalität wider.

Al-Azhar betonte, dass solche Worte die extremistischen Bestrebungen und Absichten der Besatzer beweisen, den Reichtum der Länder der Region zu kontrollieren und den Rest Palästinas zu verschlingen.

Al-Azhar stellte in der Erklärung fest, dass diese politischen Wahnvorstellungen die Realität nicht ändern werden und nichts anderes als Mobbing und der Versuch sind, von den Verbrechen, Massakern und dem Völkermord abzulenken, die die Besatzer in Gaza begehen, um Palästina von der Weltkarte zu löschen. Auch werden diese Wahnvorstellungen den Besatzern keine Legitimität verleihen, auch nur einen einzigen Zentimeter des palästinensischen Bodens zu kontrollieren. Palästina ist ein rein arabisch-islamisches Land, dessen Realität nicht einfach zu verfälschen oder zu verändern ist.

Die Al-Azhar-Institution, die ihren entschiedenen Widerstand gegen extremistische religiöse Narrative erklärte, die die Besatzer von Zeit zu Zeit äußern, um die Ernsthaftigkeit der Länder und Völker der Region zu testen, forderte die arabische und islamische Ummah auf, sich gegen dieses Mobbing zu vereinen, das die Integrität der Länder und die Stabilität der Region bedroht.

Letzte Woche sagte Netanjahu in einem Fernsehinterview, dass er das Gefühl habe, eine historische und spirituelle Mission zu haben und mit der Vision von „Großisrael“ verbunden sei.

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