15 Juni 2009 - 19:30
News ID: 160262
Der Sondergesandte Obamas für den Mittleren Osten hat erklärt, Israel belügt schon jahrelang die USA und nun muss es seinen Lügen ein Ende setzen.
Den Berichten der Nachrichtenagenturen zufolge schrieb die israelische Zeitung Maariv, unter Berufung auf Georg Mitchell: Unsere Politik ist simpel, und Israel log uns in den vergangenen Jahren des Öfteren an und hielten ihre Versprechungen nicht, doch mit der Machtübernahme Barack Obamas wird sich das ändern.
Maariv schrieb: Mitchell äußerte dies bei einem Treffen mit einem der ranghohen jüdischen Führern in den USA.
Dieser israelischen Zeitung zufolge soll Mitchell bald zur Eröffnung eines Büros im besetzten Palästina nach Tel Aviv reisen und in dieser Region eine weitgreifende Arbeitsgruppe gründen. Die Gründung dieses Büros verursachte Besorgnisse für Benjamin Netanjahu.
Die US Regierung äußerte seine Ablehnung gegenüber einiger der Politiken des zionistischen Regimes, unter anderem auch Siedlungsbau im Westjordanland, und bezeichnete dies als gesetzwidrige Aktionen.
Dies geschieht, während die Analysten von Maariv angaben, falls die USA ihre derzeitige Politik gegenüber Israel fortsetzen, dann wird es nicht lange dauern, und es kommt zu schweren Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten. Dieser Autor fügte hinzu: Netanjahu schwimmt zurzeit in einem Meer von Misserfolgen und Konflikten.
Ben Kasbit betonte: Israel hat für den Auszug aus der Krise mit den USA drei Szenarien vorbereitet: Zuerst die derzeitige US Regierung zu umgehen, zweitens sich den neuen US Politiken zu beugen, und drittens einen Mittelweg über die Gründung der zwei Staaten, Israel und Palästina, nebeneinander finden.
Er versicherte, dass der Prozess in der jetzigen Situation normal und einfach ist, doch der wahre Alptraum Netanjahus beginnt nächsten Monat, wo die angekündigte Frist seitens der USA abläuft und die Amerikaner einen umfassenden und weitgreifenden Plan für die Lösung der Krise im Mittleren Osten vorlegen.
Andererseits gab das Weiße Haus bekannt, dass aufgrund des Ausbleibens einer Friedensvereinbarung zwischen Israel und Palästina der Umzug der US Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Kuds um sechs Monate verschoben wird.
Ein offizieller Sprecher des Weißen Hauses, der seinen Namen geheim halten will, sagte: Die Politik der USA besteht darin, dass die Kudsfrage, die zu den endgültigen Lagen zählt, in den Friedensgesprächen zwischen den Palästinensern und Israelis gelöst wird.
Der Ministerpräsident des zionistischen Regimes, Benjamin Netanjahu, bezeichnete am 21. Mai erneut Kuds als die ewige Hauptstadt Israels.
Die zionistischen Streitkräfte okkupierten 1948 66 Prozent der Stadt Kuds und 1988 griffen sie erneut diese Stadt an und besetzten die nördlichen Regionen dieser Stadt. Ziel der Zionisten ist die vollkommene Beherrschung dieser Stadt wegen ihrer strategischen Lage, welches als Schlüssel zur Verteidigung von Westjordanland bezeichnet wird.
Außerdem bezeichnete die US Außenministerin, Hillary Clinton, die Behauptungen der Funktionsträger Tel Avivs über die Vereinbarung der Bushregierung mit Israel im Bezug auf die Erweiterung der jüdischen Siedlungen im Westjordanland als nicht richtig. Sie betonte, selbst wenn die Bushregierung in diesem Zusammenhang irgendeine Botschaft an Ariel Sharon geschickt hat, bezeichnet die nicht die Stellungnahme der US Regierung.