7 März 2025 - 22:10
Was für ein Syrien wünscht sich Israel?

Das Wall Street Journal hat den Versuch des zionistischen Regimes aufgedeckt, Syrien zu spalten.

Das Wall Street Journal berichtete, dass das zionistische Regime versucht, die syrischen Drusen davon zu überzeugen, die neue Regierung in Damaskus nicht zu akzeptieren. Der Bericht stellte fest, dass das Regime beabsichtige, Milliarden von Dollar auszugeben, um dieses Ziel zu erreichen, das nach Ansicht von Sicherheitsanalysten darauf abzielt, Syrien zu spalten und zu teilen.

Laut dem Wall Street Journal setzt sich das israelische Regime auch bei den Weltmächten für die Idee ein, in Syrien einen neuen Staat in Form eines föderalen Systems autonomer ethnischer Regionen zu errichten, mit Zivilisten in den südlichen Grenzgebieten an der Grenze zum besetzten Palästina.

Zuvor hatte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die Entmilitarisierung Südsyriens gefordert. Analysten zufolge besteht die Vision des zionistischen Regimes darin, Syrien zu schwächen und zu isolieren.

Zwar sei es unwahrscheinlich, dass die neuen Machthaber in Damaskus ein föderales System akzeptieren würden, heißt es in dem Bericht, doch das zionistische Regime setze seine Bemühungen fort. In den drei Monaten seit dem Sturz der Assad-Regierung hat Israel die militärische Infrastruktur Syriens ins Visier genommen, um zu verhindern, dass Waffen in die Hände der neuen Machthaber gelangen.

Unterdessen befürchten einige syrische Stammesführer, dass das zionistische Regime das Ziel verfolgt, den größten Teil des syrischen Territoriums zu besetzen. Sie sagen, dass das Regime derzeit de facto die syrische Provinz Quneitra kontrolliert, eine der drei Provinzen, die an die besetzten Gebiete angrenzen.

Sogar einige Führer der syrischen drusischen Gemeinschaft befürchten, dass die langfristigen regionalen Ziele Israels zu weiterer Instabilität in Syrien führen und tiefe Spaltungen im eigenen Land hervorrufen werden, was zu Spannungen über die Grenze hinweg führen könnte.

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