Dabei würde es sich um medizinische und sonstige humanitäre Hilfsgüter handeln, sagte Außenamtssprecherin Marzieh Afkham in einem Gespräch mit dem Sender Press TV. Bisher habe es eine solche Anfrage der syrischen Regierung allerdings noch nicht gegeben.
Mit Blick auf die militärischen Aktionen gegen den IS durch die von den USA angeführte Koalition ergänzte Afkham, dass der Iran stets eine Position vertreten habe, wonach auch im Kampf gegen den Terrorismus die Souveränität von Staaten und internationale Konventionen respektiert werden müssen.
Nach Angaben einer in England aktiven syrischen Oppositionsgruppe sind bei den Gefechten um Kobane bereits mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen, davon 220 IS-Terroristen, 170 kurdische Kämpfer und 20 Zivilisten. Fast 200.000 Bewohner Kobanes und aus der Umgebung wurden aus ihren Häusern vertrieben und haben in der Türkei Zuflucht gesucht.