Dies sei vor allem eine Folge der Rückkehr europäischer Firmen auf den iranischen Markt, sagte TPO-Vizedirektor Mir-Aboutaleb Badri der Nachrichtenagentur Mehr News. Nachdem die Wirtschaftsbeziehungen infolge der gegen den Iran verhängten Sanktionen drastisch zurückgegangen waren, besteht jetzt mit einer endgültigen Vereinbarung über das iranische Atomprogramm zwischen Iran und der G5+1 die Hoffnung auf eine rasche Wiederbelebung, insbesondere in Form von Kooperationsprojekten. Es zeichne sich bereits ein Investitionswettlauf zwischen mehreren Ländern ab, vor allem zwischen Italien, Deutschland, China und Südkorea. Auch hätten zahlreiche multinationale Konzerne, darunter Shell und BP, in den vergangenen Monaten ihr Interesse an einer Wiederaufnahme der Kooperation mit dem Iran signalisiert.
Der Iran plant, im laufenden Jahr - d.h. bis März 2015 - Güter im Wert von 47 Milliarden Dollar zu exportieren. Bedauerlicherweise, so Badri, machen die Sanktionen gegen Finanzgeschäfte mit dem Iran es immer noch schwierig, dieses Zíel zu erreichen