In bilateralen Treffen und Gesprächen auf Expertenebene dauerten die Diskussionen am späten Freitagnachmittag noch an. Einzelne Delegationen mussten sich zudem mit ihren Hauptstädten abstimmen, hieß es aus Diplomatenkreisen. Wie es aus westlichen Verhandlungskreisen heißt, verlaufen Verhandlungen zäh, es gebe große Meinungsverschiedenheiten. Zuvor berichtete die amtliche iranische Nachrichtenagentur "IRNA" unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister Araghchi, die Gespräche gingen sehr langsam und mit Schwierigkeiten voran. In Wien verhandeln seit dieser Mittwoch wieder die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland mit Teheran über ein dauerhaftes Atomabkommen. Die Regierung in Teheran besteht aber auf dem Recht, die Kernkraft friedlich zu nutzen.