17 März 2014 - 20:30
Ägyptische Regierung verschärft Sicherheitsmaßnahmen

Die ägyptische Übergangsregierung hat nach dem Angriff auf einen Kontrollposten der Armee in Kairo die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Bewaffnete Personen griffen gestern einen Posten in einem Vorort von Kairo an und töteten sechs Soldaten. Die ägyptische Regierung kündigte ein schärferes Vorgehen gegen Leute an, die Zivilisten und staatliches Eigentum angreifen. Derartige Übergriffe werden in Militärgerichten geahndet.
Die Übergangsregierung meldete, dass mit den Sicherheitsmaßnahmen die zunehmenden Angriffe nach Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 unterbunden werden sollen. Seit dieser Zeit sind etwa 300 Militärangehörige ums Leben gekommen. Die ägyptische Armee macht die Muslimbrüder und Anhänger Mursis für diese Angriffe verantwortlich.
Amnestie International hat die beispiellose Gewalt der Regierung gegen die Demonstranten sowie die Verletzung der Menschenrechte im Land verurteilt. In den vergangenen Monaten sind laut Amnesty Inetrnational 1400 Menschen getötet worden. Die meisten wurden Opfer der Gewalt von Sicherheitskräften.