19 Januar 2014 - 20:30
Ansprache des geehrten Staatsoberhauptes vor Verantwortlichen und Gästen der Konferenz für islamische Einheit

- Das geehrte Staatsoberhaupt hat betont: "Die wichtigste Frage der islamischen Welt ist heute die Einheit." Ayatollah Khamenei sagte heute am Jahrestag der gesegneten Geburt des Propheten des Islam und Imam Sadeghs zu Verantwortlichen

des Landes und Gästen bei der Konferenz für islamische Einheit: "Trotz aller Verschwörungen bietet sich der islamischen Umma mit Einheit, Wachsamkeit und islamischem Erwachen eine helle und frohe Zukunft." Ayatollah  Khamenei gratulierte zur gesegneten Geburt des Propheten des Islam und von Imam Sadegh und betonte: "Die muslimischen Völker müssen sich innerlich und gedanklich befreien und versuchen ihre politische Unabhängigkeit zu erreichen, demokratische Regierungen und bürgerliche Demokratien im Rahmen der islamischen Gebote aufzustellen und damit jene Freiheit zu erreichen, die vom Islam angestrebt wird."
Das geehrte Staatsoberhaupt wies auf die 65 Jahre langen Anstrengungen hin, damit Palästina in Vergessenheit gerät und das zionistische Regime den muslimischen Völkern aufgezwungen wird.
Der 33-tägige Krieg im Libanon und die 22- und 8-tägigen Kriege im Gazastreifen zeigten, dass einige Staaten ausgeschlossen, alle anderen im Grunde zu Verfechtern der Interessen von Fremden geworden sind. Die muslimischen Völker müssten daher mit Wachsamkeit die Identität und Existenz Palästinas bewahren. Die Verbreitung von extremistischen Takfiri-Gedanken und die Anstiftung zu Bürgerkriegen seien Taktiken der Feinde des Islams, um die islamische Umma von der Palästina-Frage abzulenken.
Einige Takfiri-Anhänger erklären im Namen des Islam und seiner Lehren die meisten Muslime zu Ketzern und zetteln damit Kriege, Gewalt und Zwietracht an, anstatt sich dem zionistischen Regime zu widmen. Ayatollah Khamenei wies auf die Rüstungs- und Geldunterstützung seitens imperialistischer Mächte und ihre Handlanger von den Takfiri-Terroristen hin und unterstrich: "Die große Gefahr für die islamische Welt sind die Takfiri-Bewegungen, dagegen müsse man sehr wachsam sein. "
Das Erwachen und die Wachsamkeit seien die einzigen Alternativen zum Wohl der islamischen Umma. "Große Ressourcen, ausgezeichnete geografische Gegebenheiten, wertvolles historisches Erbe und beispiellose wirtschaftliche Möglichkeiten der islamischen Länder können durch Einheit und Geschlossenheit der islamischen Umma Größe und Würde bescheren", so Ayatollah Khamenei.