«Jedes Ergebnis, das nicht das Ende des Atomprogramms bedeutet, wäre ein fataler Fehler», sagte Hadas-Handelsman den Dortmunder «Ruhr Nachrichten».
«Wir wissen, dass die Iraner in sechs Monaten die Atombombe haben können. Dem muss die Welt etwas entgegensetzen.
Ein Aufweichen der Sanktionen wäre ein falsches Signal.» Der Iran bedrohe Israel. «Sie wollen uns vernichten, das ist ihr erklärtes Ziel», sagte Hadas-Handelsman weiter. Die Führung in Teheran tue alles, um an Langstreckenraketen zu kommen. Mit einer Reichweite von bis zu 6000 Kilometern sei aber nicht nur Israel bedroht. Der Iran sei eine Bedrohung für die ganze Welt. «Es geht jetzt um das Endspiel», sagte der israelische Botschafter. Die Iraner verhandelten in Genf nicht, «weil sie einlenken, sondern weil die Sanktionen wirken». «Wenn allerdings der Iran entweder fähig ist, eine Bombe herzustellen oder diese gar bereits hat, ändert das natürlich die Spielregeln – auch für Israel», sagte Hadas-Handelsman. «Wenn wir bedroht werden, müssen wir uns verteidigen – ob mit der Weltgemeinschaft oder ohne.»
Dabei muss erwähnt werden, dass der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, bis vor kurzem der Überzeugung war, dass die Sanktionen nicht wirken und deshalb ein Militärschlag gegen Iran gestartet werden muss.