Am Ende seiner eintägigen Reise in den Norden der Provinz Sistan und Belutschistan im Südosten Irans sagte er zu den Reportern in Zahedan: Nach den Besichtigungen und Untersuchungen wurde bestimmt, dass bei der kommenden Sitzung am Dienstag im Außenministerium das Wasserrecht Irans vom Grenzfluss Hirmand auf die Tagesordnung gestellt wird. Die Landwirtschaft ist die eigentliche Einnahmequelle der Provinz und das sei mit Wasser verbunden, doch die Region kämpft seit Jahren gegen eine anhaltende Dürre; somit ist es wichtig, dass Iran seinen Wasseranteil vom Grenzfluss Hirmand in Afghanistan einfordert. Boroudjerdi betonte: Die Dürre, die schlechte Situation der Landwirtschaft und die unzureichenden Wasser Ressourcen haben dazu geführt, dass sich die Bewohner dieser Regionen sich dem Handel über die Grenzmärkte zuwenden. Die Reise in die Provinz diente genau diesem Aspekt. In den vergangenen Jahren hat Afghanistan den Wasseranteil Iran im Gegensatz zur bilateralen Vereinbarung vorenthalten. Der Hamun-See ist ausgetrocknet, die Landwirtschaft und der Fischfang sind zerstört, die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, umherfliegender Staub- und Sand haben zugenommen und insgesamt hat sich das Ökosystem dort geändert.