24 März 2013 - 19:30

Bei seinem Besuch in Bagdad haben US-Außenminister John Kerry und der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki eine Übereinstimmung zur Lösung der Syrienkrise erreicht.

Bei seinem Besuch in Bagdad haben US-Außenminister John Kerry und der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki eine Übereinstimmung zur Lösung der Syrienkrise erreicht. Das teilte das Büro des irakischen Ministerpräsidenten mit. Kerry traf am 24. März im Irak ein und führte Gespräche mit dem irakischen Ministerpräsidenten al-Maliki über die jetzt schon mehr als zwei Jahre anhaltenden Unruhen in Syrien. Dabei beschuldigte der US-Außenminister den Iran, Militärkräften nach Syrien zu entsenden und Waffen an die syrische Armee zu liefern. Dies wurde vom Irak bereits mehrmals zurückgewiesen und versichert, dass Irak alle verdächtige Flüge über sein Territorium kontrolliere.

John Kerry traf bei dieser Reise auch den irakischen Parlamentspräsidenten Osama Al-Najifi und sprach telefonisch mit Massoud Barzani, dem Präsidenten der autonomen kurdischen Region. Dies ist der erste Irak-Besuch Kerrys als US-Außenminister und gleichzeitig der erste Besuch eines US-Außenministers seit 2009.