Das sagte laut dpa der Generalsekretär der
Organisation Nabil al-Arabi nach einem Treffen des zuständigen
Ausschusses am Sonntag in Kairo. Um sie wirkungsvoller zu machen, solle
die Zahl der Beobachter erhöht werden. Außerdem verlangt die Liga mehr
Unabhängigkeit für die Mitglieder der Mission. Katars Ministerpräsident
Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani forderte die syrische Führung auf,
sich völlig für die Beendigung der Gewalt in Syrien einzusetzen.
Der zuständige AL-Ausschuss war am Nachmittag unter dem Vorsitz Katars zusammengekommen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.
Wie
die Organisation nach Ende der auf vier Wochen befristeten Mission
vorgehen will, wollte Katars Ministerpräsident nicht sagen. Es gebe
dafür Überlegungen, die werde er aber noch nicht öffentlich äußern.
Bei
den Auseinandersetzungen in Syrien sind nach UN-Angaben mehr als 5000
Menschen ums Leben gekommen. Nach syrischen Regierungsangaben handele
es sich bei 200 der Getöteten um Sicherheitskräfte. Am gestrigen Sonntag
wurden bei Kämpfen zwischen syrischen Regierungstruppen und bewaffneten
Personen in der Stadt Basr al-Harir elf Soldaten getötet. Nach Angaben
der in London ansässigen Menschenrechtsorganisation Syrian Observatory
for Human Rights wurden bei den Auseinandersetzungen in der südsyrischen
Provinz Daraa außerdem über 20 Soldaten verletzt.
8 Januar 2012 - 20:30
News ID: 289673
Die Arabische Liga hat sich für eine Fortsetzung ihrer Beobachtermission in Syrien ausgesprochen.