Ayatollah "Ahmad Janati" erklärte mit Verweis auf die Unruhen am vergangenen Montag in Teheran: Die Geschlagenen der letzten Präsidentschaftswahlen sollen unter strengen Hausarrest, also ohne Telefon- und Internetverbindungen, gestellt werden, damit sie mit ihren Erklärungen die Irregeführten nicht zur Unruhestiftung anstacheln können. Janati wies dann auf die Parolen der Bevölkerung und der Abgeordneten in den letzten Tagen hin und forderte Verklagung und Hinrichtung der Führer der Verschwörer. Er sagte dazu weiter. "Sie seien bei der Bevölkerung de facto tot." Die Justiz solle bei deren Verklagung die "Interessenlage" mitberücksichtigen. Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran äußerte sich dann zu den Protesten in Jemen und Bahrain und mahnte die regionalen Herrscher zur Volksnähe. Er fügte hinzu: Sie sollen auf die Forderungen ihrer Bürger hören, und nicht an die Erfüllung der Interessen der Imperialisten denken. Nach den Worten von Ayatollah Janati unterstützt die Islamische Republik Iran Entrechteten in der ganzen Welt. Er sagte dazu weiter: Die Ägypter und Tunesier hätten die Islamische Revolution im Iran zum Vorbild gemacht und seien gegen ihre diktatorisches Regimes aufgestanden. Der Prediger des Teheraner Freitaggebets würdigte die großartige Teilnahme der iranischen Bevölkerungen an den Märschen anlässlich des Jahrestags der Islamischen Revolution am 11. Februar und erklärte: 32 Jahre nach dem Sieg der Islamischen Revolution habe das iranische Volk stets Probleme und Sanktionen ertragen und sich niemals dem Imam Khomeini, Friede sei mit ihm, der Staatsordnung und der Regierung im Iran den Rücken gekehrt. Ayatollah Janati wies dann auf den Jahrestag des Aufstandes der Bevölkerung der westiranischen Stadt Täbriz vor 33 Jahren hin und bezeichnete ihn als schicksalhaft, entscheidend und der Ausgangspunkt weiterer Bewegungen: Jener Aufstand führte letztlich zum Sieg der Islamischen Revolution.
17 Februar 2011 - 20:30
News ID: 227069
Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran hat Hausarrest für die Führer der Verschwörer gefordert.