Ali Laridschani sagte am gestrigen Sonntag bei seinem Treffen mit Mohammad Ali Schahin, dem Chef des türkischen Parlaments in Teheran mit Hinweis auf die Teheraner Erklärung und die gute Zusammenarbeit zwischen Iran, der Türkei und Brasilien in der iranischen Atomfrage: „Die mächtigen Staaten, die sich bislang als Inhaber der Welt betrachtet haben, müssen den neuen Ländern die Möglichkeit einer Rollenübernahme geben.“
Die negative Reaktion der internationalen Mächte auf das Dossier von Teheran zeige, dass diese die iranische Atomfrage gar nicht lösen wollen. Er fuhr fort: „Sie streben eine Art Nuklearmonopol auf der Arena der internationalen Beziehungen an.“
Der iranische Parlamentsvorsitzende betonte auch, wie wichtig die Fortsetzung der intensiven Konsultationen zwischen Teheran und Ankara auf verschiedenen Gebieten insbesondere in den regionalen und internationalen Fragen sei und unterstrich die Nutzung der vorhandenen Kapazitäten zur Anhebung des Niveaus der regionalen und internationalen Zusammenarbeit. Mohammad Ali Schahin erklärte seine Zufriedenheit mit dem Verlauf der iranisch-türkischen Kooperationen auf verschiedenen Gebieten und sagte: „Durch Verbesserung der parlamentarischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern können den brüderlichen Beziehungen neue Bindeglieder hinzugefügt werden.“