7 Mai 2026 - 20:50
Source: ABNA
Peseschkian: Jegliche Verhandlungen zur Öffnung der Straße von Hormuz erfordern die Aufhebung der Seeblockade

Unser Staatspräsident erklärte in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten: „Jegliche Verhandlungen über die vollständige Öffnung der Straße von Hormuz setzen die Aufhebung der von den USA verhängten Seeblockade voraus.“

Wie die Nachrichtenagentur Abna berichtet, erörterten Masud Peseschkian, Präsident der Islamischen Republik Iran, und Emmanuel Macron, Präsident Frankreichs, in einem Telefonat am Mittwochabend, dem 6. Mai 2026, die jüngsten regionalen Entwicklungen, den Verlauf der Verhandlungen und einige strategische Fragen, darunter die Lage in der Straße von Hormuz.

In diesem Gespräch betonte der Staatspräsident unseres Landes im Rahmen der diplomatischen Lösungsansätze und dankte Frankreich für sein Engagement: „Wir sind erfreut, dass der französische Ansatz auf der Lösung von Problemen durch Dialog basiert, und die Islamische Republik Iran hat einen solchen Ansatz stets begrüßt.“

Peseschkian wies anschließend auf die wiederholten Verstöße des zionistischen Regimes gegen die Waffenruhe bei seinen Angriffen auf den Libanon hin und stellte klar: „Dieses Regime hat die Waffenruhe in keiner Weise eingehalten. So wie es den Waffenstillstand in Gaza nie respektiert hat, verstößt es jetzt im Libanon wiederholt gegen Vereinbarungen. Die internationale Gemeinschaft bleibt leider ein untätiger Zuschauer der Verbrechen, des Völkermords und der Aggression dieses Regimes. Es ist selbstverständlich, dass der islamische Widerstand im Libanon unter diesen Umständen im Rahmen der Verteidigung seines Landes und seines Volkes handelt.“

In einem weiteren Teil des Gesprächs erläuterte der Staatspräsident die bisherigen Verhandlungserfahrungen und wies auf die wiederholte Sabotage durch die Amerikaner in allen Dialogprozessen hin: „Während der bilateralen Gespräche zwischen Iran und Frankreich in New York waren es trotz damaliger Einigungen die USA, die durch Sabotage den Fortschritt verhinderten. Leider haben die europäischen Länder, anstatt eine kritische Haltung gegenüber diesem Verhalten einzunehmen, durch die Auslösung des Snapback-Mechanismus tatsächlich Sekundärdruck auf den Iran ausgeübt und den Weg der Diplomatie von konstruktivem Dialog hin zu Druck, Drohungen und Sanktionen gelenkt – obwohl die Islamische Republik Iran diesen Prozess in gutem Glauben begonnen hatte.“

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