Wie die Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf Russia Al-Youm berichtet, sagte Mélenchon in einem Interview mit dem französischen Sender LCI, dass seine Worte an die derzeitigen Machthaber des israelischen Regimes gerichtet seien: „Israel ist die Partei, die eine militärische Eskalation in der Region anstrebt und Völkermord begeht.“
In diesem Zusammenhang erzählte Mélenchon ein Gespräch mit einem UN-Militärbeamten nach, in dem er nach der Haltung der UN-Truppen im Falle eines israelischen Angriffs auf den Libanon fragte. Mélenchon zufolge lautete die Antwort: „Es wurden Befehle zum Rückzug erteilt.“
Mélenchon kritisierte diese Haltung scharf und erklärte, der Abzug der Friedenstruppen widerspreche dem eigentlichen Kern ihres Auftrags.
Er erklärte, dass ihre Rolle darin bestehen sollte, die Parteien zu trennen, nicht sich aus Konfliktgebieten zurückzuziehen.
Er fügte hinzu, dass Frankreich einen Angriff auf seine Soldaten nicht hinnehmen und in gleicher Weise reagieren würde.
Jean-Luc Mélenchon, französischer Präsidentschaftskandidat, bezeichnete Israel als das „Gefährlichste“ in der Region und der Welt und kritisierte das Kabinett von Benjamin Netanjahu wegen „Kriegstreiberei“ und Angriffen auf Nachbarländer.
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