29 April 2026 - 14:07
Source: ABNA
The Guardian: Misstrauen Irans gegenüber Trump ist das Haupthindernis für Fortschritte in den Verhandlungen

Ein britisches Medienhaus hat erklärt, dass das Misstrauen Irans gegenüber dem US-Präsidenten das Haupthindernis für die Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Teheran und Washington ist. Laut einem Bericht von Abna befasste sich die Zeitung The Guardian in einem Bericht mit der Analyse der schwierigen Position von J.D. Vance, dem Vizepräsidenten der USA, in den Friedensverhandlungen mit dem Iran.

Laut diesem Medienhaus befindet sich Vance, der früher ein Kritiker der „ewigen Kriege“ der USA war und seine religiösen Überzeugungen offen äußerte, nun in einer Zwickmühle als oberster Verhandlungsführer der Regierung von Donald Trump. Bei einer Versammlung von Trump-Anhängern mit Anwesenheit von Vance machte ein Demonstrant, der rief: „Jesus Christus unterstützt keinen Völkermord“, die Dimensionen dieses Konflikts sichtbar.

The Guardian wies unter Hinweis auf das klare Verlangen Irans hin, dass Vance an der Spitze des amerikanischen Verhandlungsteams sitzt, darauf hin, dass Teheran Steve Witkoff und Jared Kushner als unzuverlässig ansieht, aufgrund ihrer Ausrichtung auf Israel und Netanyahu sowie der früheren Angriffe nach den vorangegangenen Treffen. Im Gegensatz dazu wird Vance als potenziell zuverlässigere Option für den Iran angesehen.

Das britische Medium schrieb: Die Hauptschwierigkeit für Vance besteht darin, das iranische Verhandlungsteam unter der Führung von Mohammad Bagher Kalibaf davon zu überzeugen, dass Donald Trump vertrauenswürdig ist; was angesichts der Reihe provokativer Beiträge Trumps und der Behauptung eines vorzeitigen Sieges nahezu unmöglich erscheint.

The Guardian zitierte Analysten, die besagten, dass das Misstrauen gegenüber Trump persönlich, nicht interne Differenzen, das Haupthindernis für den Fortschritt der Verhandlungen ist, und Vance müsse dieses Hindernis überwinden.

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