Wie die Nachrichtenagentur Abna berichtet, sagte Wang Yi, der Außenminister Chinas, auf der Münchner Sicherheitskonferenz: „Versuche, China von Taiwan zu trennen, könnten mit hoher Wahrscheinlichkeit Peking und Washington in eine Konfrontation treiben“, und betonte: „Die bessere Option ist die Zusammenarbeit beider Länder.“
Er fügte hinzu, dass China Zusammenarbeit wolle, keine Konfrontation, aber vollständig darauf vorbereitet sei, sich allen Risiken zu stellen.
Der chinesische Außenminister stellte zudem klar: „Wir wollen nicht zusehen, wie das Narrativ eines systemischen Wettbewerbs zwischen der Europäischen Union und China aufgebläht wird.“
Er betont, dass Taiwan ein untrennbarer Teil des chinesischen Mutterlandes ist, das Prinzip der „Wiedervereinigung“ nicht verhandelbar ist und Peking selbst im notwendigen Fall den Einsatz von Gewalt nicht ausschließt.
Der chinesische Außenminister forderte die USA auf, den Weg der Zusammenarbeit mit Peking einzuschlagen.
Er sagte: „Es gibt aber auch einen anderen Weg, der die Nichtkommunikation, Trennung und den Abbruch der Beziehungen zu Peking beinhaltet, die Bildung verschiedener Fraktionen und Gruppen, um China zu schaden, zu provozieren und Verschwörungen mit dem Ziel der Abspaltung Taiwans von China zu schmieden. Diese Handlungen würden bedeuten, die roten Linien Pekings zu überschreiten und würden höchstwahrscheinlich zu einer Konfrontation zwischen China und den USA führen.“
In einem anderen Teil seiner Rede forderte der chinesische Außenminister die Wiederbelebung der Vereinten Nationen und erklärte seinen entschiedenen Widerstand gegen einseitige Maßnahmen einiger Länder auf der Weltbühne.
Ohne die USA zu nennen, sagte er: „Der Multilateralismus muss stets gestärkt werden. Es sollte nicht sein, dass einige Länder über andere dominieren.“
Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, das System der Vereinten Nationen zu reformieren und zu erneuern, und fügte hinzu: „Wir haben nicht das Recht, diese Organisation zu zerstören.“
Der chinesische Außenminister betonte, dass diese Organisation in ihrer jetzigen Form nicht ideal sei, aber immer noch das beste und mächtigste verfügbare Instrument der Welt und eine Plattform sei, auf der alle Länder, unabhängig von ihrer Größe und ihrem Reichtum, gleiche Stimme und gleiche Rechte hätten.
Er warnte: „Ohne die Vereinten Nationen würden wir zum Recht des Stärkeren zurückkehren, wo die Mächtigen die Schwachen besiegen und ihnen ihren Willen aufzwingen.“
Der chinesische Außenminister fügte hinzu: „Wir leben in einer multipolaren Welt und müssen sie weiterhin verteidigen, und dieses Prinzip sollte die internationalen Beziehungen beherrschen.“
Er betonte, dass alle Länder gleiche Rechte genießen und sich an dieselben Regeln halten sollten.
Abschließend betonte der chinesische Außenminister: „Einige Länder mögen eine führende Rolle bei der Beilegung von Konflikten spielen, aber es darf keine Doppelstandards geben, und kein Land hat das Recht, anderen seinen Willen aufzuzwingen.“
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