15 Juni 2009 - 19:30
News ID: 161848
Eine Exkongressabgeordnete Demokratin, Cynthia McKinney und eine Anzahl von Menschenrechtsaktivisiten bleiben weiterhin in israelischer Haft, und dies auch drei Tage nach ihrem mißglückten Versuch die Gazablockade zu brechen.
Tel Aviv hatte die meisten Friedensaktivisten festgehalten, ohne Informationen preiszugeben, wann diese wieder freigelassen werden würden.
Am Dienstag hatten israelische Behörden ein Boot mit 21 Friedensaktivisten gestoppt und die Ladung an Board beschlagnahmt.
Irische Friedensnobelpreisgewinnerin Mairead Maguire und die frühere US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney waren unter den Friedensaktivisten an Board des Bootes.
Das Boot wurde aufgrund "illegalem Befahrens des Israelischen Seeraums" angehalten. Cynthia McKinney besteht jedoch darauf, dass sich das Boot, welches unter griechischer Flagge auslief, in Internationalen Gewässern befand.
"Wir befanden uns in Internationalen Gewässern, auf einer Mission Rohstoffe nach Gaza zu bringen, als die israelische Wasserpolizei unser Boot festhielt, und uns illegal drohte. Unsere Navigationsgeräte wurden beschlagnahmt, und das Schiff in ihre Gewalt gebracht. Wir wurden sofort in Gewahrsam genommen."
"Die Beamten in der Einwanderungsbehörde wollte uns nicht festhalten, so hieß es, aber wir müssten weiterhin in Haft bleiben."
Richard Falk, der UN-Menschenrechtsverantwortliche für Palästina hatte am Donnerstag die Festnahme der Aktivisten als "illegal" bezeichnet.
Das Internationale Rote Kreuz hatte bestätigt die Menschenrechtssituation im Gazastreifen katastrophal sei, und dass 1.5 Millionen Palästinenser aufgrund der Blockade in "lebendig begraben" sind.