12 November 2014 - 03:58
Iran verurteilt Judaisierung von al-Quds aufs Schärfste

Der iranische Vizeaußenminister für arabische und afrikanische Angelegenheiten Hossein Amir-Abdollahian hat am Montag die israelische Politik zur Judaisierung von al-Quds (Jerusalem) schärfstens verurteilt.

"Unter Ausnutzung der aktuellen Lage in der Nahost-Region hat das zionistisch-israelische Regime die Judaisierung der heiligen Stadt beschleunigt", beklagte Amir-Abdollahian und fügte hinzu, dass Tel Aviv wegen  anhaltenden Schweigens einiger islamischer Länder diesbezüglich noch dreister wird. Auch das Schweigen der westlichen Staaten gegenüber den israelischen Aktionen sei nicht zu rechtfertigen.

Der iranische Vizeaußenminister bekräftigte, dass die Palästinenser sowie die anderen Völker in der Nahost-Region gegenüber den jüngsten Aggressionen Israels gegen die Al-Aksa-Moschee nicht schweigen werden. "Diese Aktionen, die parallel zur Fortsetzung des Siedlungsbaus und Festnahme von palästinensischen Aktivisten erfolgen, werden ohne Zweifel zur dritten Intifada (Aufstand des palästinensichen Volkes gegen die israelischen Besatzer) führen", sagte Amir-Abdollahian.