Khatami bezog sich dabei auf die Äußerungen des geehrten Oberhaupts der Islamischen Revolution am Mittwoch beim Empfang für den Außenminister, Botschafter und Vertreter der Islamischen Republlik Iran im Ausland bezüglich Erfolglosigkeit von Gesprächen mit Amerika und sagte: Amerika will keine Gespräche, sondern Herrschaft. Er fügte hinzu: Die Amerikaner wollen Iran erniedrigen, sie sollten jedoch wissen, dass die iranische Nation und der Staat Iran niemals die Herrschaft von Fremden über sich dulden werden. Mit Blick auf die zunehmenden Erwartungen und Sanktionen der Amerikaner während der Atomgespräche erklärte der Prediger des Teheraner Freitaggebets: Sie sind nicht vertrauenswürdig, sie suchen nach Vorwänden und wollen gar nicht, dass das Problem gelöst wird. Ayatollah Khatami wies des Weiteren auf die Entwicklungen im Irak hin und rief zur Einheit und Geschlossenheit sowie zum Kampf gegen Terrorismus auf. Es sei zu hoffen, dass die irakische Regierung schnellstens einberufen wird, damit sie sich den Problemen der Menschen und besonders den IS-Terroristen widmen kann. Die Entstehung des IS sei das Ergebnis einer falschen Politik des Westens im Irak: Die Sicherheit der Region ist mit der Sicherheit im Irak verknüpft. Ayatollah Khatami erklärte: Die iranische Nation und Regierung respektiert die Wahl der irakischen Bevölkerung.