Weiter teilte er mit, dass die Formalitäten für den Import von Flugzeug-Ersatzteilen mittlerweile abgeschlossen sind. Nur bei der finanziellen Abwicklung sind noch nicht alle Hindernisse aus dem Weg geräumt, doch auch dieses Problem werde demnächst gelöst.
Jahangir, der auch Vizeminister für Straßen und Stadtentwicklung ist, berichtete über positive Entwicklungen in den Verhandlungen über die Lieferung von Ersatzteilen mit den Unternehmen Boeing und General Electric. Für etwa 40 Prozent der iranischen Flugzeuge im Zivilverkehr gebe es einen derartigen Bedarf. Boeing und General Electric hatten schon Anfang April bekannt gegben, vom US-Finanzministerium die nötigen Exportlizenzen erhalten zu haben.
Zur Wiederaufnahme von Direktflügen zwischen Iran und den USA sagte Jahangir, dass es dafür umfangreicher technischer und politischer Vorbereitungen bedürfe. Nichtsdestoweniger seien die technischen Fragen schon im vorigen (iranischen) Jahr gelöst worden und das Außenministerium arbeite an den politischen Vorbereitungen.
Bis 2025 will der Iran 400 neue Passagierflugzeuge anschaffen, um seine in die Jahre gekommene Flotte zu erneuern. Sobald die Sanktionen, die auf der falschen Annahme basieren, der Iran wolle Atomwaffen herstellen, aufgehoben sind, soll damit begonnen werden.