4 März 2014 - 20:30
Iranische Händler boykottieren malaysische Güter

Iranische Händler haben damit begonnen malaysische Güter aufgrund einer anti-schiitischen Hetzkampagne zu boykottieren.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, haben iranische Geschäftsmänner eine anti-schiitische Kampagne zum Grund genommen, ab sofort malaysische Waren weitesgehend zu boykottieren.Etwa 2 Millionen malaysische RM an Waren, die in einem Warenlagerhaus in Iran bereitlegen werden aufgrund der anti-iranischen und anti-schiitischen Hetzkampagne der Salafisten aus Malaysia nicht verkauft.Azizi Ahmad, die Direktorin der malaysisch-iranisch Kooperation erklärte dass der Boykott von der Initiative in Tehran ins Leben gerufen wurde, und die Iraner mit der Hetzkampagne gegen Schiiten unzufrieden seien."Seit einer anti-schiitischen Hetzkampagne im letzten Jahr in Malaysia, hatten iranische  Geschäftsmänner sich geweigert Produkte aus Malaysia zu erwerben." So Azizi in Kuala Lumpur auf Anfrage.Desweiteren hieß es dass schiitische Muslime durch den Einfluß ihrer Gelehrten, anders als sunnitische Muslime, stärker auf solche Kampagnen reagierten und Malaysia im Fall eines solchen Boykottes schwere Verluste erleiden würde."Wenn ihre Gelehrten damit beginnen zu prädigen dass Iran den Handel mit Malaysia einstellen soll, so werden wir in ernsthaften Problemen stecken." So hieß es. Auch wurde mitgeteilt dass bereits solche Gerüchte im Umlauf seien, und diese sich negativ auf den Handel zwischen den beiden Ländern auswirke.