17 Dezember 2013 - 20:30
Außenamtsprecherin: Internationale Gemeinschaft soll sich im Terrorkampf einigen

- Die Sprecherin des iranischen Außenministeriums, Marzieh Afkham, hat betont, dass die Gefahr des Extremismus die Welt bedroht und sich die internationale Gemeinschaft auf einen Weg gegen den Extremismus einigen sollte.

Afkham bedauerte bei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz die Opfer der Terroranschläge dieser Woche im Irak und verurteilte die Anschläge; bei einem dieser Anschläge kamen u.a. iranische Experten und Techniker im Irak ums Leben. Afkham sagte: "Die Terroristen werden in ihren unheilvollen Zielen von manchen Ländern unterstützt. Diese Länder müssen sich verantworten."
Über das Telefongespräch zwischen den Außenministern Irans und Amerikas sagte Afkham: "Bei diesem Gespräch hat man die Umsetzung des gemeinsamen Fahrplans untersucht." Außenminister Zarif habe zudem in dem Telefonat seine Enttäuschung über den Verlauf des neuen Aktionsplans ausgedrückt.
Afkham betonte ferner hinsichtlich der Teilnahme Irans an der Genf-2-Knferenz über Syrien: "Den Meldungen zufolge wurde noch kein Land zu der Konferenz eingeladen." Iran habe wiederholt erklärt, dass es bereit ist, jede nötige Hilfe zur Lösung der Krise in Syrien zu leisten. Sollte Iran zu der Konferenz eingeladen werden, werde es daran teilnehmen, um den politischen Prozess zur Lösung der Krise zu fördern, Voraussetzung sei aber, dass es keine Bedingungen zur Teilnahme gibt.