22 November 2013 - 20:30
Freitagimam von Teheran fordert G5+1 zu einem realistischen Umgang mit dem Atomprogramm Irans auf

- Westliche Regierungen sind der Erfahrung nach immer bestrebt gewesen, Konzessionen zu erhalten, und keine Konzessionen zu machen, das betonte der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran, Ayatollah Ahmad Janatti, im Zusammenhang mit den derzeit in Genf laufenden Verhandlungen über das iranische Atomprogramm.

Ayatollah Ahmad Janatti  forderte die G5+1 auf, bei diesen Verhandlungen realistisch zu sein und keine Entscheidungen zu treffen, die den beiden Seiten schaden. Ayatollah Janatti äußerte sich dann zu dem jüngsten Terroranschlag auf die Botschaft der Islamischen Republik Iran in Beirut und erklärte, das Attentat weise Spuren des zionistischen Regimes aus, das sich im Libanon, in Gaza und anderswo an revolutionären islamischen Kräften rächen wolle. Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran würdigte ferner die rege Teilnahme der iranischen Bevölkerung an den Kundgebungen und Demonstrationen anlässlich des Jahrestags des Kampfs gegen den Weltimperialismus am 04. November und sagte, das iranische Volk habe damit gezeigt, dass es weiterhin seinen Prinzipien treu sei.