6 Mai 2013 - 19:30
Äußerungen des geehrten Revolutionsoberhaupts über Präsidentschaftswahlen und die Schändung des Grabmals in Syrien

Die Beteiligung des iranischen Volkes an der 11. Präsidentschaftswahl sei eine Garantie für den Fortschritt des Landes, so das geehrte Revolutionsoberhaupt bei dem heutigen Treffen mit den Verantwortlichen der Präsidentschaftswahl und der Kommnalwahlen.

Die Beteiligung des iranischen Volkes an der 11. Präsidentschaftswahl sei eine Garantie für den Fortschritt des Landes, so das geehrte Revolutionsoberhaupt bei dem heutigen Treffen mit den Verantwortlichen der Präsidentschaftswahl und der Kommnalwahlen. Gesetzestreue sei ein Grundsatz, an den sich diejenigen mit Beobachterstatus sowie die Exekutive und die Kandidaten halten sollten. Die Beteiligung der Nation an den Präsidentschaftswahlen binnen den vergangenen 34 Jahren habe jedes Jahr die Verschwörungen gegen das Land vereiteln können und das Land sowie die Nation neu beseelt. Die Wahlen bezeichnete Ayatollah Khamenei als eine nationale und islamische Schuld, die getilgt werden sollte. Der Wächterrat, die َAufsichts- und Exekutiv-Gremien sowie der Sicherheitsapparat seien alle verpflichtet, die Tilgung der Schuld zu sichern und darüber zu hüten. Die bevorstehende Präsidentschaftswahl sei aus einiger Hinsicht, vor allem wegen der gleichzeitigen Kommunalwahlen viel bedeutender als die vorherigen. Schließlich sei die Wahlbeteiligung ein Faktor, der die IR Iran stärke und ihren Verbleib sichere: Die IR Iran sei ein Begriff der so zu definieren sei: Allgemeine politische Präsenz der iranischen Nation und Zielstrebigkeit machten die IR Iran als Staatssystem aus und der Feind wolle bewusst die Präsenz der iranischen Bürger bei den Präsidentschaftswahlen verhindern. Die IR Iran erlange ihre Macht von den Herzen, den Gefühlen, dem Verstand und der Hellsichtigkeit sowie der Präsenz der Nation, hätte die IR Iran diesen Rückhalt nicht gehabt, hätten die Weltimperialisten ein Staatssystem wie die IR Iran schon längst vernichtet. Ayatollah Khamenei verwies auf die Grabschändung und Verunglimpfung des Leichnams des Freunds des Propheten des Islam Hujr Ibn Adi in Syrien. Die Tat wird noch schmerzhafter dadurch, dass sie in Mittäterschaft einer Gruppe Fundamentalisten mit versteinerten Ansichten begangen wurde, und das es eine solche Gruppe noch unter der islamischen Umma gäbe, die die Ehrung der wichtigen Persönlichkeiten des Islam für Götzendienst und Gotteslästerung halten. Ein solcher Aberglaube sei ein Schmerz für den Islam und die Muslime. Diejenigen, die solche Taten begehen, seien solche, deren Vorfahren die Grabmäler von “Baqi“ (Baqi-Friedhof) zerstörten. Wenn die Proteste der Muslime nicht wären, hätte diese Gruppe von der Ruinierung des Grabmals des geehrten Propheten nicht zurückgeschreckt. Das Revolutionsoberhaupt verwies auf die angebrachte und passende Reaktion der großen schiitischen Gemeinschaft diesbezüglich: die Schiiten hätten sich auf den vom Feind entworfenen Spiel, der zwischen den Sunniten und Schiiten Zwietracht säen wollte, nicht eingelassen und somit ihren entwickelten Scharfsinn bewiesen. Auch die Reaktion der sunnitischen Brüder zeige ihren Verstand. Diese Reaktionen auf das bittere Ereignis und dessen Verurteilung sollten fortgesetzt werden, denn wenn die wissenschaftliche und politische Elite der islamische Umma ihren Aufgaben nicht nachkomme, würden die Machenschaften sich nicht begrenzt halten.