17 März 2013 - 20:30

Ein Palästinenser, der in einem israelischen Gefängnis seinen Hungerstreik fortgesetzt hatte, wurde freigelassen.

Ein Palästinenser, der in einem israelischen  Gefängnis  seinen Hungerstreik fortgesetzt hatte, wurde freigelassen. Imen Sheravnah, der seit Juni in Hungerstreik getreten war, wurde am gestrigen Sonntag nach einer Übereinkunft, wonach er aus dem vom  Israel  besetzten Teil des Westjordanlands für 10 Jahre nach Gazastreifen geht, freigelassen. Sheravnah zählt zu den vier Palästinensern, die ohne jegliche Vorwürfe sowie offizielle Haftbefehle von Israel gefangen genommen worden waren. Die besagten Palästinenser protestierten gegen schlechte Haftbedingungen und traten in Hungerstreik. Sheravnah wurde bereits im Oktober 2011 im Rahmen des Gefangenenaustauschs, der zur Freilassung von Gilad Shalit geführt hatte, freigelassen. Er wurde jedoch im Januar 2012 wieder festgenommen, unter dem Vorwand „der Verletzung der Freilassungsbedingungen“. Die schlechten Haftbedingungen der palästinensischen Gefangenen und vor allem der Tod eines Palästinensers in einem  Gefängnis lösten in den vergangenen Tagen  massive Proteste der Palästinenser im Gazastreifen   und dem  besetzten Westjordanland aus.