Laut der Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf Al-Mayadeen veröffentlichte Scheich Naim Kasem, Generalsekretär der Hisbollah im Libanon, aus Anlass des 37. Todestages von Imam Khomeini eine Erklärung, in der er die neuesten Entwicklungen im Libanon erörterte.
In der Erklärung von Scheich Naim Kasem heisst es: «Imam Khomeini ist eine der Manifestationen des göttlichen Weges für die gesamte Menschheit. Die iranische Revolution begann mit islamischer Unterstützung und auf der Grundlage der Prinzipien des Kampfes gegen Unterdrückung und Besatzung und stellte die Parole "Weder Ost noch West" auf. Aus religiöser Sicht und im Rahmen der intellektuellen und kulturellen Wahl ist Imam Khomeini eine der Manifestationen des göttlichen Weges für die gesamte Menschheit.»
Er fügte hinzu: «Der Westen und der Osten erlaubten dem Iran unter der Führung Imam Khomeinis nicht, seine politische Erfahrung in Ruhe zu machen, daher entfesselten die Hochmütigen einen achtjährigen Krieg gegen den Iran. Die Welt- und Regionalmächte mobilisierten sich, um das System der Islamischen Republik zu stürzen, aber dieses System widerstand dank grosser Opfer dem Krieg, der Wirtschaftsblockade und dem internationalen Druck durch den Widerstand der Führung, des Volkes, der Revolutionsgarden, der Armee und seiner Eliten.»
Der Generalsekretär der Hisbollah betonte: «Es ist unsere Ehre und unendliche Dankbarkeit gegenüber Gott, dass wir in unserer Lebensweise, in der Unterstützung der Wahrheit und der Standhaftigkeit Imam Khomeini als Vorbild genommen haben. Trotz aller Schwierigkeiten, mit denen die iranische Revolution konfrontiert war, machte der Iran in allen Bereichen Fortschritte und unterstützte die Befreiungsbewegungen. Die Feinde haben gegenüber der grossen iranischen Nation, die durch die Schule von Hussain, Opferbereitschaft und Hingabe erzogen wurde, keinen Erfolg gehabt und werden keinen Erfolg haben.»
Naim Kasem fuhr fort: «Der Widerstand im Libanon zur Befreiung des Landes von den Besatzern in der Region liess sich von der Methode und den Gedanken Imam Khomeinis inspirieren. Der Iran hatte herausragende und wertvolle Positionen bei der Unterstützung des palästinensischen Volkes zur Befreiung seines Landes und Jerusalems sowie bei der Unterstützung der Widerstandsbewegungen gegen die israelische Besatzung inne.»
Mit Blick auf die Entwicklungen im Libanon stellte er klar: «Die Washingtoner Erklärung ist das Ergebnis direkter, nutzloser, demütigender und beschämender Verhandlungen für den Libanon und skizzierte die Grundlagen der Kapitulation des Libanon vor dem Plan "Grossisrael". Wenn das Hauptziel eines jeden Abkommens die Entwaffnung des Widerstands ist, bedeutet das die Zerstörung der Macht des Libanon und eine existenzielle Bedrohung zur Auslöschung seiner widerstandsfähigen Nation. Ein illusorischer Waffenstillstand und die Auslegung, wonach die Hisbollah ihre Angriffe einstellen und die Widerstandskräfte den Süden verlassen sollen, während die Aggression andauert und der militärische Druck aufrechterhalten wird, bedeuten Kapitulation, Niederlage und die Erreichung der Ziele des Feindes.»
Der Generalsekretär der Hisbollah stellte fest: «Die Washingtoner Erklärung skizziert Grundsätze, die Amerika und Israel zur Kapitulation des Libanon vor dem Plan "Grossisrael" beabsichtigen. Diese Erklärung zielt auf die Zerstörung des Libanon, seine Destabilisierung und die Entfachung von Zwietracht unter den Libanesen ab. Die Washingtoner Erklärung zielt darauf ab, Zwietracht unter den Libanesen zu säen und Israel auf politischem Wege das zu verschaffen, was es im Krieg nicht erreicht hat. Dies ist unmöglich für diejenigen, die Ehre, Würde, die Bewahrung des Blutes der Märtyrer, Verwundeten, Gefangenen und dieser grossen opferbereiten Nation wollen. Die Washingtoner Erklärung ist ein Fahrplan zur Vernichtung eines Teils der libanesischen Nation und zur Versklavung eines anderen Teils. Wenn der Sicherheitsprozess unter dem Motto eines illusorischen Waffenstillstands verfolgt wird, ist das wie der Traum des Teufels, ins Paradies einzuziehen. Wir achten nur auf die vollständige Beendigung der Aggression, die Herbeiführung eines vollständigen Waffenstillstands und den Rückzug Israels. Der Waffenstillstand muss umfassend sein, es darf keinen Unterschied zwischen dem Süden und anderen Regionen des Libanon geben, und der Feind darf nicht die Freiheit haben, im Libanon zu töten.»
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