Laut der Nachrichtenagentur ABNA sagte Kazem Jalali, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Russland, im Gespräch mit der Zeitung Kommersant in Moskau: „Mehrmals wurden Vorschläge hin- und hergeschickt, aber wie bereits gesagt, der Grund für deren Scheitern ist die Herangehensweise von Trump selbst.“
Er erklärte: „Zum Beispiel machten wir zuletzt einen Vorschlag. Der amerikanische Verhandlungsführer sagte: Wir brauchen eine Woche Zeit, um ihn zu prüfen. Aber zwei Stunden später sagte Trump: Nein, abgelehnt. Das zeigt, dass sie untereinander nicht abgestimmt sind.“
Irans Botschafter in Moskau sagte: „Diese Situation zeigt, dass in Amerika nur eine Person Entscheidungen trifft – und das ist Trump selbst. Und Trump hat nichts anderes im Sinn als Sieg und Prestige für sich selbst.“
Auf die Frage, ob neben dem pakistanischen Vermittlungsprozess weiterhin ein geheimer Nachrichtenaustausch zwischen Iran und Amerika stattfinde, sagte Jalali: „Nein. Unsere Botschaften sind genau das, was über die pakistanische Seite übermittelt wird. Und die Vorschläge, die der Iran bisher gemacht hat, waren vernünftig.“
Er fügte hinzu: Wenn die Amerikaner das Ende des Krieges anstreben und die Erfordernisse von Verhandlungen akzeptieren würden – nämlich dass das Ergebnis von Anfang an offen ist –, dann könnten diese Gespräche erfolgreich sein.
Irans Botschafter in Russland sagte: „Das Problem des heutigen Amerika und Trumps selbst ist, dass er Anweisungen diktieren will. Wenn wir amerikanische Anweisungen akzeptieren wollten, warum hätten wir dann fast fünf Jahrzehnte Widerstand geleistet? Wir haben einen hohen Preis für die Unabhängigkeit unseres Landes gezahlt. Es ist selbstverständlich, dass wir kein Diktat akzeptieren.“
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