Nach Angaben der Nachrichtenagentur ABNA, zitiert von Al Jazeera, teilte die Rundfunk- und Fernsehanstalt des zionistischen Regimes mit, dass die Gerichtssitzung des Premierministers des Besatzungsregimes, Benjamin Netanjahu, im Zusammenhang mit den Korruptionsfällen, die am Mittwoch stattfinden sollte, aufgrund einer unbestimmten Sicherheitsfrage abgesagt wurde.
Dieses offizielle Medium des zionistischen Regimes nannte keine weiteren Einzelheiten zu dieser Sicherheitsfrage.
Hebräische Quellen gaben an, dass Netanjahu heute Morgen, Montag, vor dem Gericht in Tel Aviv zur Fortsetzung seiner Verhandlung im sogenannten Korruptionsfall „1000“ erschien und den Richtern vor Beginn der Sitzung einen Umschlag übergab und sagte, dass es am Mittwoch „ein Sicherheitsproblem“ gäbe.
Netanjahu forderte die Richter auf, seinen vertraulichen Brief zu lesen, und diese akzeptierten seinen Antrag nach Überprüfung, woraufhin die für Mittwoch angesetzte Gerichtssitzung abgesagt wurde.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Korruptionsfälle seit Jahren einen schweren Schatten auf Netanjahus politische Aktivitäten werfen, und nun, da die sensiblen Gerichtsphasen näher rücken, nutzt er jede Gelegenheit – insbesondere die Verlängerung des Gaza-Krieges – aus, um den Konsequenzen des endgültigen Gerichtsurteils zu entgehen.
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