Laut der Internationalen Nachrichtenagentur AhlulBayt (Abna) griff Gustavo Petro, der Präsident Kolumbiens, heute auf der achtzigsten Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die globalen Politiken und den Druck der USA auf sein Land scharf an. Er nannte die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Kolumbien von der Liste der erfolgreichen Länder bei der Drogenbekämpfung zu streichen, einen „Angriff auf die nationale Souveränität“ und sagte: „Wie kann der Präsident eines fremden Landes einen vom Volk gewählten Präsidenten für ungültig erklären? Ist das Demokratie oder eine Rückkehr zu unmenschlichen Methoden?“
Petro wies auf die Beschlagnahmung von mehr als 1764 Tonnen Kokain während seiner Präsidentschaft hin und betonte, dass diese Entscheidung der USA nicht auf tatsächlicher Leistung, sondern auf „politischen Differenzen“ beruhe. Er nannte die globale Drogenbekämpfungspolitik unfair und erklärte: „Warum gilt Kokain, das in den südlichen Ländern produziert wird, als gefährlich, während Alkohol, der im Norden produziert wird, frei ist? Diese Entscheidungen haben ihre Wurzeln in der Politik, nicht in der Wissenschaft.“
In einem anderen Teil seiner Rede sprach Petro die Krise in Gaza an und forderte die Bildung einer „bewaffneten Friedenstruppe“, um den „Völkermord“ in Palästina zu beenden. Er unterstützte die jüngsten Aktionen von Ländern wie Frankreich, Großbritannien und Kanada, die Palästina anerkennen, lobte die Rolle Kolumbiens in der Haager Gruppe – die zur Umsetzung der Urteile des Internationalen Gerichtshofs gegen israelische Beamte gebildet wurde – und sagte: „Die Welt darf angesichts der Ermordung von Kindern in Gaza nicht schweigen.“
Diese Rede wurde gehalten, während die Spannungen zwischen Kolumbien und den USA ihren Höhepunkt erreicht haben. Mit diesen Positionen versuchte Petro, die Position Kolumbiens als unabhängiges Land, das sich für globale Gerechtigkeit einsetzt, zu stärken. Abschließend betonte er sein Engagement für die Verteidigung der nationalen Souveränität und die Unterstützung internationaler Ideale.
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