Laut der Internationalen Nachrichtenagentur AhlulBayt (AS) – Abna – berichtete die Zeitung „Jerusalem Post“ unter Berufung auf den Verteidigungsminister des zionistischen Regimes, „Israel Katz“, dass die Region Südsyrien eine waffenfreie Zone bleiben müsse.
Katz betonte unter Verweis auf Israels Misstrauen gegenüber Ahmed Al-Sharaa, dem Leiter der syrischen Übergangsregierung: „Die Gruppen, die heute die Drusen angreifen, werden morgen Israel angreifen.“
Er kündigte auch seine Einigung mit US-Verteidigungsminister „Pete Hegseth“ an, gemeinsame Maßnahmen zur Sicherung der Interessen Israels und der USA im Nahen Osten durchzuführen.
Katz sagte, er habe bei einem effektiven Treffen im Pentagon strategische und regionale Themen mit seinem amerikanischen Amtskollegen erörtert.
In diesem Zusammenhang berichteten israelische Medien, dass zweitausend drusische Militär- und Sicherheitskräfte der israelischen Armee ihre Bereitschaft erklärt haben, an der Seite der in der syrischen Provinz Suwayda lebenden Drusen zu kämpfen.
Parallel dazu hat das Gesundheitsministerium des zionistischen Regimes ebenfalls bekannt gegeben, dass es die Entsendung von medizinischer Ausrüstung und Medikamenten in die syrische Provinz Suwayda vorbereitet. Berichten zufolge werden diese Hilfsgüter über israelische Sicherheits- und Militärinstitutionen und nach Erhalt der erforderlichen Genehmigungen transportiert.
Am vergangenen Mittwoch führte Israel massive Luftangriffe auf Damaskus durch, bei denen die Gebäude des Verteidigungsministeriums, des Generalstabs der Armee und die Umgebung des Präsidentenpalastes angezielt wurden. Nach diesen Angriffen wurden israelische Streitkräfte auf die besetzten Golanhöhen verlegt. Israelische Beamte behaupteten, diese Maßnahmen seien zum Schutz der Drusen in Südsyrien erfolgt.
In diesem Zusammenhang erklärte der Premierminister des zionistischen Regimes, Benjamin Netanjahu, in einer Videobotschaft, dass die israelische Armee sich für die Drusen in Syrien einsetzt.
Im Gegensatz dazu haben einige drusische Führer in der Region Suwayda internationale Interventionen gefordert, darunter auch eine direkte Bitte um Hilfe von Israel.
Berichten zufolge hat die israelische Armee erklärt, dass sie gleichzeitig mit dem Angriff auf den Generalstab der Armee mehrere militärische Ziele in Damaskus und um den Präsidentenpalast getroffen hat. Auch andere Gebiete, darunter die Städte Qatana, Daraa und die Zufahrtswege zu diesen Gebieten in Südsyrien, wurden angegriffen.
„Israel Katz“ erklärte in einem Interview mit israelischen Medien, dass der Süden Syriens eine waffenfreie Zone bleiben müsse.
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