Alaeddin Boroujerdi, Mitglied des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik des Islamischen Konsultativrats, erklärte im Gespräch mit dem ABNA-Korrespondenten zum aktuellen Stand des Parlamentsplans für die Verwaltung und Kontrolle des Iran über die Straße von Hormus: „Wir warten darauf, dass die Plenarsitzungen des Parlaments offiziell wieder aufgenommen werden, um diesen Plan in ein Gesetz umzuwandeln.“
Er fügte hinzu: „Natürlich wird die Verwaltung der Straße von Hormus durch den Iran bereits jetzt ausgeübt, und wir streben nur die Verabschiedung dieses Plans an, um diese Verwaltung weiter zu festigen.“
Das Mitglied des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik betonte: „Wenn Amerika unsere neu gegründete Organisation – die ‚Einrichtung zur Verwaltung der Wasserstraße des Persischen Golfs‘ – mit Sanktionen belegt, bedeutet das, dass der Iran bereits jetzt die Kontrolle und Verwaltung über die Straße von Hormus hat, denn diese iranische Einrichtung wurde geschaffen, um Durchfahrtsanträge durch die Straße von Hormus zu prüfen, und Amerika hat sie sanktioniert.“
Boroujerdi fuhr fort: „Derzeit werden die Souveränität, Verwaltung und Kontrolle des Iran über die Straße von Hormus ausgeübt, und wir wollen diese Angelegenheit zusätzlich zu der derzeitigen Praxis in der Straße auch in Form eines Gesetzes verankern. So Gott will, wird auch die gesetzgeberische Phase im Parlament abgeschlossen.“
Das Mitglied des Nationalen Sicherheitsausschusses sagte zu den rechtlichen Aspekten dieser Angelegenheit: „Die Straße von Hormus liegt in den Hoheitsgewässern des Iran und Omans, daher können nur der Iran und der Oman über die Art und Weise ihrer Verwaltung entscheiden, und kein anderes Land hat das Recht, sich in diese Angelegenheit einzumischen.“
Boroujerdi betonte: „Beamte unseres Landes, darunter der Vizeaußenminister, haben diesbezüglich Gespräche mit der omanischen Seite geführt, und die Verhandlungen dauern an, um einen Rahmen für die gemeinsame Verwaltung der Straße von Hormus durch den Iran und Oman zu finden. Trotz des Drucks Amerikas sind die Omaner ebenfalls mit im Boot.“
Your Comment