1 Juni 2026 - 21:01
Source: ABNA
New York Times: Trump ist in eine Sackgasse geraten

Ein amerikanisches Medium schrieb, dass der US-Präsident bei seinen internationalen Interventionen in eine Sackgasse geraten sei und diese Sackgasse schmerzhaft sei.

Laut der Nachrichtenagentur ABNA schrieb die New York Times in einem Bericht: Donald Trump, der Präsident der USA, ist in eine Phase eingetreten, in der seine anfänglichen Versprechungen einer schnellen Lösung internationaler Krisen mit den komplexen politischen und militärischen Realitäten kollidiert sind.

Das Medium schrieb: In der Ukraine, in Gaza und nun im Iran sind Trumps anfängliche Ankündigungen von leichten Siegen bitteren Realitäten gewichen.

Die New York Times fügte hinzu: Was den Iran betrifft, so nannte Trump nach der Verkündung eines Waffenstillstands die vollständige und sichere Öffnung der Straße von Hormus als Bedingung für die Beendigung der Konflikte, aber dieses Ziel wurde nicht vollständig erreicht. Auch die Zukunft des iranischen Atom- und Raketenprogramms hängt von Verhandlungen ab, die wahrscheinlich mindestens 60 Tage dauern werden. Analysten glauben, dass Teheran, in Kenntnis von Trumps geringer Bereitschaft, den Krieg wieder aufzunehmen, versuchen wird, die Verhandlungen in die Länge zu ziehen.

Dieses amerikanische Medium schrieb: Im Fall der Ukraine hat Trump, der versprochen hatte, den Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden, 16 Monate nach Beginn seiner Präsidentschaft keinen Erfolg erzielt. Russland strebt ebenfalls einen diplomatischen und langfristigen Prozess an, keine kurzlebigen Verhandlungen.

Die New York Times fügte hinzu: In Gaza sind Trumps ehrgeizige Pläne zur Entwaffnung der Hamas und zum umfassenden Wiederaufbau dieser Region nicht vorangekommen. Der US-Präsident sieht sich nun mit der Realität konfrontiert, dass die Lösung komplexer globaler Konflikte weitaus schwieriger ist, als er ursprünglich angenommen hatte.

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