Russlands Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete es als wichtig, die zwischen den USA und Russland getroffenen Übereinkünfte in Bezug auf Syrien tatsächlich umzusetzen. Das sagte er in seiner Rede vor der Uno-Vollversammlung.
"Aber es gibt ziemlich viele Menschen, die diese Übereinkünfte gerne sabotieren würden." Es gebe aber keine Alternative zu den getroffenen Verabredungen. "Es ist höchste Zeit, dass wir unsere Lektionen lernen und ein Abrutschen in die Katastrophe in Syrien verhindern."
Die von den USA und Russland mühsam ausgehandelte Waffenruhe war nach einer Woche am Montag de facto gescheitert. Die syrische Armee hatte sie aufgekündigt, seither flammten die Kämpfe wieder heftig auf. Am Donnerstag waren die internationalen Bemühungen um eine Rückkehr zur Waffenruhe zunächst ohne Erfolg geblieben.
24 September 2016 - 04:17
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In Syrien wird wieder heftig gekämpft, die Rückkehr zur Waffenruhe scheiterte bisher. Russlands Außenminister Lawrow sieht zum Zweckbündnis mit den USA keine Alternative - und formuliert konkrete Erwartungen.