Dabei liegt das durchschnittliche Heiratsalter bei Männern und Frauen in städtischen Regionen um anderthalb bis zwei Jahre höher als auf dem Lande.
Nach einer früheren Meldung der Planungsabteilung des Sekretariats des Hohen Rats der Kulturrevolution wird das gestiegene Heiratsalter vor allem auf das zunehmende Bildungsniveau der Frauen zurückgeführt. Diese Entwicklung gehe einher mit einer sinkenden Geburtenrate, was zu einer bedenklichen demographischen Entwicklung geführt habe. 1956 hätten Iranerinnen noch durchschnittlich mit 19 Jahren geheiratet, sagte Mohammad Es'haghi, der stellvertretende Direktor des Sekretariats. Die durchschnittliche Geburtenquote liege gegenwärtig bei 1,8 Kindern je Frau. Die Regierung habe daher einen Plan entwickelt, um die Geburtenquote innerhalb der nächsten zwei bis drei Dekaden wieder auf 2,48 Kinder zu steigern.