12 Oktober 2014 - 04:45
Irans Finanzminister: Die Sanktionen bedeuten Repressionen gegen die Bevölkerung

Der iranische Finanzminister Ali Tayeb Nia, der sich derzeit zur Teilnahme an der Herbsttagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington aufhält, hat die politisch motivierte Vorgehensweise der Finanzinstitutionen - wie der Weltbank - gegen den Iran mit deutlichen Worten kritisiert.

Die durch nichts gerechtfertigten Sanktionen hätten einzig und allein den Effekt, die Bevölkerung ökonomisch unter Druck zu setzen.

Tayeb Nia, der an der Spitze einer Wirtschaftsdelegation in die USA gereist ist, hat am Donnerstag und Freitag an diversen Sitzungen der beiden Finanzinstitutionen teilgenommen und dort die Finanzpläne der 11. iranischen Regierung vorgestellt. Er betonte dabei das Wirtschaftswachstum und die Erfolge bei der Inflationskontrolle, erläuterte die Stabilisierung des Finanzmarktes und stellte weitere Erfolge der Regierung seit ihrem einjährigen Bestehen vor.

Im Kreise hochrangiger Wirtschaftsexperten dieser beiden Finanzinstitutionen sagte er, dass all diese Fortschritte trotz der Sanktionen gegen die IR Iran erzielt werden konnten.