Die kurdischen Kämpfer, die die Stadt schützen, konnten tagsüber die Angriffe der Terroristen abwehren. Nach heftigen Gefechten rückten die IS-Milizen jedoch am Abend im Osten der Stadt vor. Zurzeit liefern sich die kurdischen Kämpfer und IS-Terroristen heftige Straßenkämpfe.
Der kurdische Journalist Mustafa Bali sagte der Nachrichtenagentur AFP, angesichts der Straßenkämpfe hätten die kurdischen Milizen die verbliebenen Zivilisten aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Bereits mehr als 186.000 Menschen flohen vor den Kämpfen in die Türkei.
Der Präsident der kurdischen Partei der Demokratischen Union PYD, Salih Muslim, forderte am Montagabend in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender France 24 die Welt auf, nicht zuzulassen, dass in Kobane vor aller Augen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wird.