Je früher die iranische Atomfrage vom Tisch sei, desto besser wäre es für alle, wiederholte Rohani bei dieser Gelegenheit und fügte hinzu: „Die iranische Regierung bemüht sich um vernünftige Verhandlungen, und die im November 2013 in Genf getroffene Vereinbarung ist ein Zeichen dafür, dass es gut vorrangeht.“ Mit Blick auf die terroristische Bedrohung im Nahen Osten sagte Rohani, dass dieses Problem auch auf die benachbarten Länder zukommen kann. Unter den IS-Terroristen befinden sich auch Ausländer, die nach ihrer Umkehr eine Gefahr für ihr Herkunftsland darstellen. Herman Van Rompuy sagte: „Falls wir mit dem Iran ein umfassendes Übereinkommen in der Atomfrage erreichen sollten, werden neue Wege in den Beziehungen zwischen der IRI, Europa und der Weltgemeinschafft eingeschlagen.“ Ferner kam es am Mittwoch zu einem Meinungsaustausch zwischen Rohani und seinen bolivianischen und slowenischen Amtskollegen.