28 September 2014 - 05:21
Irans Vizeaußenminister: Iran versucht bis Ende November die Atomvereinbarung zu erzielen

– Iran setzt sich dafür ein, innerhalb der bestehenden Frist bis 24.November die Atomvereinbarung zu erreichen, sagt Irans Vizeaußenminister und hochrangiger Atomunterhändler Abbas Araghchi.

„Wenn die Vereinbarung innerhalb dieser Zeit nicht erreicht wird, wird sich die Lage für uns ändern“, sagte Araghchi und fuhr fort: „Wir konzentrieren uns nun jedoch nur darauf, die bestehende Zeit zu nutzen, denn es gibt schon die Übergangsvereinbarung, die als Basis für die endgültige Einigung dienen kann, die Prinzipien der umfassenden Lösung des Konflikts sind bereits in der Übergangsvereinbarung vorhanden.“ Über die letzte zehntägige Runde der Atomgespräche mit der Gruppe 5+1 in New York sagte Irans Vizeaußenminister: „Wir hatten sehr intensive bilaterale Gespräche mit den Mitgliedsstaaten der Gruppe 5+1 sowie multilaterale Verhandlungen geführt. Über technische Einzelheiten hat es gute Fortschritte gegeben und neue Lösungen sind gefunden worden, über einige wesentliche Themen bestehen allerdings weiterhin große Differenzen, die eine umfassende Lösung noch verhindern.“ Argahchi bekräftigte, dass Iran vollkommen bereit sei und sich dafür einsetze, dass die Verhandlungen zu einem guten Ergebnis geführt werden, er hob weiter hervor: „Jede Seite hat bestimmte Positionen, aber eine Annäherung der Standpunkte ist unserer Ansicht nach nicht unmöglich, dies braucht aber mehr Zeit und Arbeit.“